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Risikoanteil und Sparanteil bestimmen Beitragshöhe bei der PKV

Der Beitrag für die privaten Krankenversicherungen setzt sich aus zwei Komponenten zusammen, aus einem Risikoanteil und einem Sparanteil. Der Risikoanteil dient dazu, die aktuell verursachten Kosten abzudecken. Für die Ermittlung der Beitragshöhe führt die private Krankenkasse eine risikogerechte Kalkulation nach versicherungsmathematischen Formeln durch, was vereinfacht erklärt bedeutet, dass der Beitrag umso höher wird, je höher die Kosten sind, die die Versicherung erwartet.

Einfluss auf die Risikobeurteilung nehmen Faktoren wie Alter, Geschlecht und Gesundheitszustand des Versicherungsnehmers sowie der von ihm gewünschte Leistungsumfang. Je älter ein Versicherungsnehmer bei Vertragsabschluß ist, desto größer ist sein Risiko zu erkranken, je umfangreicher der Versicherungsschutz gestaltet wird, desto höhere Kosten, die durch die Inanspruchnahme der versicherten Leistungen entstehen, erwartet die Versicherung.

Vor der Aufnahme in die private Krankenversicherung findet daneben meist eine Gesundheitsprüfung statt, die den aktuellen Gesundheitszustand sowie mögliche Vorerkrankungen aufzeigt. Liegen beim Versicherungsnehmer bestimmte Vorerkrankungen vor, kann die Versicherung das erhöhte Risiko durch die Erhebung eines Risikozuschlags ausgleichen, die Absicherung einiger Leistungen ausschließen oder den Antrag auch gänzlich ablehnen.

Zu Beginn der Versicherung zahlt ein Versicherungsnehmer höhere Beiträge, als tatsächlich notwendig wären, um die von ihm verursachten Kosten abzudecken. Die Differenz, die sich aus dem Bedarf für die Abdeckung der Kosten und dem tatsächlichen Beitrag ergibt, stellt den Sparanteil dar. Dieser wird verzinslich angespart und daraus werden die sogenannten Alterungsrückstellungen gebildet. Die Alterungsrückstellungen sollen letztendlich dafür sorgen, dass der Beitrag auch im Alter nahezu stabil bleibt.

Die private Krankenversicherung geht davon aus, dass das Risiko zu erkranken mit zunehmendem Alter wächst und ein älterer Versicherungsnehmer somit höhere Kosten verursacht als durch seinen Beitrag abdeckt sind. Durch Entnahmen aus den Alterungsrückstellungen wird dieser Fehlbetrag ausgeglichen. Allerdings handelt es sich bei den Alterungsrückstellungen nicht um individuelles Guthaben des jeweiligen Versicherungsnehmers, sondern um Guthaben, das für alle Versicherten einer Risikogruppe gebildet wird

 

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